Kleiner Hafenführer polnische Ostseeküste

Die Küste zwischen dem Stettiner Haff und der Danziger Bucht zählt zu den schönsten der Ostsee überhaupt. Seit der Grenzöffnung 2008 hat sich viel getan beim Nachbarn. Neue Häfen entstehen, alte werden auf Vordermann gebracht. Heute genügt es für deutsche Segler die Gastlandflagge zu setzen, den Pass mitzunehmen und die Zollbestimmungen einzuhalten.

Swinoujscie/ Swinemünde

swinemuende_hafenDieses alte Kurheilbad wird man von Kröslin wohl als erstes ansteuern. Auf drei Inseln gelegen- Usedom, Wolin und Karsibor.
Seit etwa vier Jahren gibt es die moderne Marina Nordbecken (Basen Polnocy) mit ca. 200 Liegeplätzen, man liegt an Schwimmstegen oder längs der Kaimauer. Angenehme Athomsphäre, gleich daneben der Kurpark.
Die Marina verfügt über alle Anschlüsse, gute Sanitäranlagen, deutsch- und englisch-sprachigen Hafenmeister.
Liegegebühren günstiger als in Deutschland. Zur City sind es 10 Gehminuten

Swinemünde-Dziwnow: 17 sm

Dievenow/Dziwnow

dziwnowIn Dievenow, an der östlichen Mündung des Stettiner Haffs gelegen, hat sich wenig geändert in den letzten 10 Jahren. Nach wie vor gibt es die 25 Gastlieger im Fischereihafen/ Stadthafen (Nabrzeze Bialej Floty), liegen kann man kailängs zwischen Kuttern, die Waschräume sind spartanisch.
Komfortabler und ruhiger liegt man im neuen, kleinen aber feinen Yachthafen "Polmax", eine beschauliche ruhige Marina inmitten von Wald am Fluss Dziwna, etwa 250 m vom Meer entfernt. Hier stehen 10- 20 Liegeplätze zur Verfügung. www.plx.pl

Generell gilt: bei Starkwind ist die Ansteuerung vom Meer kommend riskant!

Kolobrzeg/Kolberg

kolbergDies ist wohl der bekannteste, älteste und größte Badeort mit bis zu 100 m breiten Sandstrand. Hier pulsiert im Sommer das Leben. Liegen kann man im Yachthafen in der Altstadt. Mitten im Yachthafen sitzt man im Biergarten der Hafenkneipe "Tavern" und kann lecker gegrillten Fisch essen. Tolle Athmosphäre auch durch die allabendlichen Konzerte im Sommer. Der Gasthafen liegt abseits der Touristenmeile neben einem Fort aus dem Jahr 1774 auf einer Halbinsel im Fluss Parseta. Im Frühsommer sind noch genügend Plätze frei. Sanitäranlagen sind in Ordnung, kostenloses W-LAN steht zur Verfügung. Die Ansteuerung ist inzwischenunkomplizierter und sicherer geworden durch neue Leitmolen und verbreiteret Zufahrt.

Leba

"Leba besitzt seit 1998 eine der besten Marinas der Küste. Ausgestattet mit guten Sanitäranlagen, Tankstelle und Restaurant liegt sie auf der ruhigen, dem Ort abgewandten Seite des Seekanals. 120 Boote haben an Schwimmstegen Platz. Ein absolutes Muss ist ein Zwischenstop in Leba schon wegen der berühmten Wanderdünen im nahen Slowinski-Nationalpark. Bis zu 45 Meter türmt sich der feine Sand auf einem drei km langen Streifen entlang der Küste. Zudem liegen vor diesem Küstenabschnitt wohl die schönsten und einsamsten Ankergründe eines Polentörns."

Halbinsel Hel

Die Halbinsel Hel ist eine 20 Seemeilen lange, von der Meereströmumg geschaffenen Nehrung. Militäranlagen und Plattenbauten prägten lange das Bild, die hässlichsten Narben verblassten. Am Ende des Sandhakens liegt der Hafen von Hel mit dem futuristisch anmutenden Hafenmeisterbüro.. Fähren aus Gdynia und Danzig bringen stündlich Touristen, entsprechen touristisch geprägt ist diesr Ort mit den kleinen Backsteinhäusern. Souvenierstände, Kinderkarussels und Spielbuden findet man hier im Sommer genauso wie in anderen Küstenstädtchen.
Nett ist auch der Hafen in Jastarnia in der Mitte von Hel.

Gdynia/Gdingen

Dies ist der zurzeit größte Yachthafen Polens, mit Bootsaurüster und Werkstätten, man liegt geschützt und sicher in einer der fünft Yachtclubs. Wenn nicht gerade eine der regelmäßigen internationalen Regatten ausgetragen wird, gibt es genügend Gastliegeplätze. Ziemlich große unübersichtliche Stadt, die mit Sopod und Danzig verwachsen ist, mit vielen Einkaufsmöglichkeiten.

Mrzezynol, Dzwirzyno und Rowy kann man aufgrund der geringen Hafentiefen unter 2 Meter nicht empfehlen.

Gdansk/Danzig

Danzig, "Perle der Ostsee" und einst reiche geschichtsträchtige Hansestadt, war im Krieg total zerstört und ist heute ein schönes Meisterstück polnischer Restauratorenkunst und für uns die schönste Altstadt der Küste.
Am besten direkt in der Altstadt festmachen, man liegt direkt vor den vielen Sehenswürdigkeiten. Die inzwischen gut ausgebaute und bewachte Marina liegt zentral und bietet 100 Gastliegern Platz, Supermärkte und Bootshop in Laufnähe. Von Danzig aus kann man dann weiter Kurs Richtung Frisches Haff nehmen Richtung Kaliningrad.

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